Istanbul ist nicht nur irgendeine Stadt in der Türkei oder irgendein warmes Reiseziel. Istanbul ist eine Stadt voller Kultur und Sehenswürdigkeiten. Gespalten vom Bosporus liegt die faszinierende Stadt auf dem europäischen sowie auf dem asiatischen Kontinent.

Istanbul mit der Jahrhunderte alten Geschichte

Berlin wirkt im Vergleich zu Istanbul fast schon winzig. So Leben in der türkischen Metropole sagenhafte 15 Millionen Menschen. Die Stadt ist eines der begehrtesten Reiseziele der Welt.

Istanbul bietet Kultur aus mehreren Jahrhunderten

Natürlich ist die Stadt auch wegen des tollen Wetters beliebt. Hauptsächlich kommen die Urlauber aber wegen der Einzigartigkeit. Die Stadt wird durch den 30 Kilometer langen Fluss „Bosporus“ geteilt. Wodurch Istanbul gleich auf zwei Kontinenten liegt – Europa sowie Asien. Istanbul ist eine typische Städtereise. Wer Städtereise und Strand mit einander verbinden möchte, der sollte eher nach Antalya.

Video zu Istanbul

Kinderleicht nach Istanbul

Was Berlin nicht so richtig schafft, ist für Istanbul anscheinend kein Problem. Die Stadt hat gleich drei Flughäfen, wobei der dritte im Frühling 2019 eröffnet wird.

Die beiden anderen Flughäfen sind der Istanbul Atatürk und der Sabiha Gökcen.

In nur 45 Minuten gelangt man vom Flughafen Istanbul Atatürk entweder mit der Metro oder der Straßenbahn zur Innenstadt. Der Flughafen liegt im Übrigen in Europa und ist der größte der Stadt.

Auf der anderen Seite, der asiatischen, liegt der Flugahfen Sabiha Gökcen. Für Touristen die es gern einfach und bequem möchten ist dieser Airport nicht zu empfehlen. In die Innenstadt kommt man von diesem nur mit dem Bus. Sparfüchse werden ihn aber eventuell lieben, da die Flüge hierher etwas günstiger sind.

Wer einen günstigen Städtetrip machen möchte, der sollte also zum Sabiha Gökcen fliegen. Wer Stress vermeiden möchte, der fliegt eher zum Atatürk. Wobei Stress relativ ist, schließlich ist der Flughafen relativ groß.

Generell kann man sagen, dass die Anreise nach Istanbul „kinderleicht“ ist. Von fast jedem größeren Flughafen Europas kommt man zur Stadt am Bosporus. Auch von Deutschland findet man schnell günstige Hin- und Rückflüge.

Wer etwas flexibler ist, der sollte im späten Herbst reisen. Hier sind dann die Preise niedriger, da die meisten Pauschaltouristen im Sommer in die Stadt kommen.

Transfer vom Flugahfen Istanbul

Wie in fast jeder großen Stadt ist es relativ einfach zum oder vom Flughafen zu kommen, hier eine Auswahl:

  • Sammeltransfer
  • Privat-Transfer
  • Taxi
  • Öffentliche

Viele Touristen kennen sicherlich den Sammeltransfer bzw. den Sammelbus. Der Bus hält am Flughafen und fährt dann die einzelnen Hotels an. Meistens sind diese vom Reiseanbieter schon organisiert, so dass man nur einsteigen muss. Wer es selbst organierst, der muss vom europäischen Flughafen ca. 5 Euro bezahlen und vom asiatischen ca. 10 Euro.

Wer mit drei oder mehr Personen reist, sich also den Preis teilen kann, der kommt mit einem privaten Transfer gut bei weg. Ein Fahrer fährt einen dann direkt zum Hotel bzw. gewünschten Ort.

Das Taxi muss man dir hier sicherlich nicht erklären, die Herangehensweise kennst du bestimmt. Genauso weist du dann auch, dass das Taxi meist die teuerste Wahl ist. Natürlich ist es auch die bequemste Alternative.

Jemand der einen Städtetrip macht oder Geld sparen möchte, der wird sicherlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Vom Istanbul Atatürk kommt man mit der M1 und dann mit der T1 (Straßenbahn) zur Altstadt, man muss also einmal umsteigen. Je nachdem ob du nach Zeytinburnu oder Aksaray willst, dauert die Fahrt 45 bis 60 Minuten.

Kleiner Istanbul Hotel-Tipp am Rande

Wenn du schon in die Innenstadt fährst, dann such dir von Anfang an gleich ein Hotel in der Altstadt Sultanamet. Hier findest du in weniger als 20 Minuten die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten Istanbuls. So gibt es hier beispielsweise die Hagia Sophia, die blaue Moschee, den Topkapi Palast und den großen Basar.

Besonders wenn es deine erste Reise in die Stadt am Bosporus ist, empfiehlt sich die Lage besonders. Wenn du öfters hier her kommst, kannst du auch woanders übernachten um andere Teile der Stadt zu erkunden.

Nützliche Tipps für Istanbul Touristen

Wer sich den Istanbul Museums Pass besorgt, der kann eine Menge Geld und Zeit sparen. Der Pass kostet erstmal 185 türkische Lira. Für das Geld würde man in ungefähr vier staatliche Sehenswürdigkeiten der Stadt kommen. In Istanbul gibt es aber deutlich mehr zu sehen. Wer also alle wichtigen Orten besuchen möchte, der kommt mit dem Pass günstiger. Außerdem kann man auch so die ein oder andere Warteschlange umgehen.

Es gibt dann noch den Istanbul Tourist Pass, welcher eine Art Upgrade ist. Er beinhaltet den Museums Pass und darüber hinaus auch Tickets für den öffentlichen Nahverkehr. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Zusätze, welche man dem Angebot entnehmen kann.

Die Hop-On Hop-Off Touren kennt wohl jeder der schon einmal in einer großen touristisch stark besuchten Stadt war. Es gibt hier mehrere verschieden Bus-Touren die man sich aussuchen kann. Diese Touren werden immer wieder zu bestimmten Zeiten abgefahren.

Dabei halten sie nur an touristisch Interessanten Sehenswürdigkeiten. Mit dem passenden Ticket kann man einfach einsteigen und andere gewünschten Attraktion wieder aussteigen. Ist man dann fertig, springt man wieder in den Bus und fährt weiter.

Wer beim öffentlichen Nahverkehr sparen möchte, der sollte sich die Istanbulkart holen. Diese karte ist wiederaufladbar und gewährt einem einen Rabatt von ca. 50% auf alle Fahrten. Die Karte an sich kostet 3 Lira. Jedoch muss man 10 Lira aufladen und kann dann eben 7 Lira verfahren.

Wichtiges was man über Istanbul wissen sollte

Wer in Istanbul das Nachtleben auskosten möchte, der sollte die folgenden vier bekannten Gegenden unbedingt einmal besuchen.

  • Sultanahmet
  • Beyoglu
  • Bosporusufer
  • Kadiköy

Zwischen der blauen Moschee und den Mauern des Topkapi Palasts findet man reichlich Restaurants. Insgesamt befindet man sich in der Altstadt Sultanahmet. Diese Gegend ist besonder bei Touristen beliebt, mit all den damit verbundenen Vor- und Nachteilen.

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Zwischen dem Istiklal Cadessi und dem berühmten Taksim Platz findet man das Partyviertel Beyoglu. In dieser Gegend findet man viele Lounges, Clubs, Bars und auch Sisha Bars. Das gute ist, dass man hier nicht nur Touristen findet, sondern auch Einheimische.

Gegenden wo man nur Touristen antrifft, sind meistens nie so charmant wie Gegenden wo man auch Einheimische findet.

Die Clubs Sortie, Anjelique und SuAda gehören zu den exklusivsten Clubs Istanbuls. Man findet diese am Bosporusufer. Das tolle an dieser Gegend ist eben der Fluss. Der Flair von Wasser oder eben einem großen Fluss in einer Metropole ist schon besonders. Aus diesem Grund sind nicht nur die Clubs hier exklusiv, sondern auch die Gegend.

Wer noch etwas jünger ist und mit den Studenten „abhängen“ möchte, der geht nach Kadiköy. Diese Gegend befindet sich auf der asiatischen Seite der Stadt. Besonders Backpacker oder eben junge Touristen können hier das aufstrebende Istanbul entdecken.

Achtung, Achtung

Ohne es lange auszuführen wieso und warum, bekommst du hier einen besonderen Tipp. Wenn du im Nachtleben unterwegs bist und von Leuten angesprochen wirst, die dir einen tollen Club oder Bar vorschlagen, gehe nicht mir. Dies ist meistens Scam bzw. Betrug.

Man wird mit tollen Versprechungen in einen Club oder in eine Bar gelockt, diese ist dann aber entweder überteuert oder verlangt einen hohen Eintrittspreis. Ganz dreist wird es, wenn dein „neuer Freund“ auf einmal auf deine Rechnung am Abend auftaucht, mit seinen Getränken.

Einen schlechten Ruf haben besonders die Bars und Clubs in Aksaray und am Tarlabasi Blvd.

Beste Reisezeit für Istanbul

Das Klima unterscheidet sich mittlerweile gar nicht mehr so sehr von dem in Deutschland. Natürlich gibt es wahrscheinlich weniger Regentage und dafür mehr Sonnentage. Es ist aber eben nicht so ein großer Unterschied, als wenn du nach Thailand reisen würdest.

Generell kann man aber sagen, dass man länger ein schönes Wetter in Istanbul hat. So ist die ideale Reisezeit zwischen April und Oktober. In den Wintermonaten gibt es zwar keine Minusgrade, dennoch wird es mit 5 bis 10 Grad Celsius relativ frisch.

In den Hauptmonaten von Juni bis August ist es natürlich am wärmsten, regnet am wenigsten und ist es am teuersten. So kann man schon im April nach Istanbul reisen, etwas Geld sparen und trotzdem tolles Wetter erwischen. So ist im April das Wetter meist so gut, dass man bereits 20 Grad Tage hat.

Im Hochsommer sind es dann schon gern mal über 30 Grad, was man mittlerweile aber auch schon in Deutschland hat.

Die einzigartige Geschichte der Stadt

Nun kommen wir zur einzigartigen Geschichte der Stadt. Istanbul, wie sie heute heißt. Eine Stadt bzw. Gegend, die Menschen bereits seit über 7.000 Jahren eine Heimat bildet. Eine Stadt die in Geschichten, Sagen und Träumen vorkommt.

Vor über 7.000 Jahren gab es im heutigen Istanbul natürlich nur kleinere Siedlungen. Angefangen mit den großen Siedlungen haben hier die Griechen. Damals hieß die Stadt Byzantion, was der heutige Stadtkern Istanbuls ist.

Für viele ist Konstantinopel ein Begriff. So hieß die Stadt in der Zeit der Römer. Sie war sogar so beliebt, als dass der damalige römische Kaiser die Hauptstadt des Reiches an den Bosporus verlegte.

Die Geschichte geht aber noch weiter und hat weitere große Namen zu bieten. So wurde Konstantinopel erst die Hauptstadt von Ostrom und dann von Byzanz. Aus dem byzantinischen Reich stammt dann auch die Hagia Sophia.

Das Osmanische Reich

Das Osmanische Reich verbinden schon mehr Menschen mit der Türkei. Im Jahr 1453 konnte der osmanische Sultan Mehmet I die Hauptstadt Konstantinopel erobern. Viele Historiker sehen in diesem Jahr auch das Ende des Mittelalters in Europa.

Die blaue Moschee und die Süleymaniye Moschee stammen aus dem Höhepunkt des osmanischen Reiches. Dieser Höhepunkt wird zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert angesiedelt.

Aufgelöst wurde das osmanische Reich nach dem 1. Weltkrieg, nachdem es an der Seite von Deutschland kämpfte.

Istanbul im 20. Jahrhundert

Nachdem der Staatsgründer der Türkei Mustafa Kemal Atatürk die Hauptstadt nach Ankara verlegte, sank die Einwohnerzahl rapide. Sie sank unter eine Million. Ab den 1950ern wuchs die Stadt wieder stark an und ist jetzt über 15 Millionen Einwohner stark. Dies liegt unter anderem an den Zuzug von Einwohner aus Anatolien.

Im Gegensatz zu Ankara spielt sich hier das richtige Leben ab, wirtschaftlich, sozial und kulturell.

Sehenswürdigkeiten von Istanbul die man gesehen haben muss

Istanbul steckt voller Leben und eben voller Kultur und Geschichte. Im Folgenden werden ein paar der wohl wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt benannt.

Hagia Sophia

Die Hagia Sophia ist auf der ganzen Welt bekannt und auch eine der schönsten Sehenswürdigkeiten überhaupt. Die Kathedrale wurde vor über 1500 Jahren erbaut. Ja, das ist ein stolzes Alter und ja, die Hagia Sophia war mal eine Kathedrale.

In Bau gegeben wurde sie vom Byzantinischen Kaiser Justinian und ist seitdem DAS Wahrzeichen von Istanbul. Die Sophia war damals das größte Gotteshaus überhaupt. Nachdem die Osmanen die Stadt Konstantinopel damals eroberten, funktionierten sie die Kathedrale um. Seitdem ist sie eine Moschee. Wobei das Gotteshaus seit mehr als 60 Jahren ein Museum ist und unzählige Touristen anlockt.

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Wer in Istanbul ist, der muss die Hagia Sophia einfach besuchen, vorher ist es kein gelungener Istanbul Urlaub gewesen.

Blaue Moschee

Die blaue Moschee befindet sich in der Nähe der Hagia Sophia. Sie ist nicht nur für Moslems eine Reise wert, sondern zählt zu den schönsten Bauwerken der Welt. Nicht nur das die blaue Moschee wunderschön ist, sie ist auch ein Meisterwerk osmanischer Architektur.

Das tolle für Touristen ist, dass der Eintritt kostenlos ist. Einzige Bedingung ist, dass man außerhalb der Gebetszeiten kommt.

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Topkapi Palast

Der Topkapi Palast ist sicherlich nicht jedem ein Begriff. Für jeden Istanbul Touristen steht der Palast aber ganz oben auf der Liste der Sehenswürdigkeiten.

Wie der Name schon vermuten lässt, war der Palast die Heimat der Sultane. Und zwar ganze 600 Jahre lang nach der Eroberung von Konstantinopel. Er war nicht nur die Heimat der Sultane, sondern auch von deren Familien und Harems.

Man kann hier in das alte Palast leben eintauchen, sieht geschichtliches, die Wohnräume und sogar einen Teil des alten Goldes der Osmanen.

Dolmabahce Palast

Ein weiterer Palast ist der Dolmabahce Palast. Dieser entstand im 18. Jahrhundert und ist sozusagen der Nachfolger des Topkapi Palastes. Das besondere an ihm ist, dass er mit ca. 14 Tonnen Blattgold verziert wurde.

Auch hier kannst du die Wohnräume des Sultans und seines Harems bestaunen. Besonders mit dem älteren Palast ist der Vergleich ganz schön. Hier sieht man die Entwicklung der Jahrhunderte ganz besonders. Der Dolmabahce ist eine Mischung aus den europäischen Palästen und dem osmanischen Stil.

Großer Basar

Ja, der große Basar verdient wirklich seinen Namen. Im ca. 500 Jahre alten „Shoppingcenter“ wird mit der Superlative nicht gegeizt. So gibt es hier sagenhafte 4.000 Geschäfte. Der Basar alleine schafft somit 30.000 Arbeitsplätze und ca. 500.000 Besucher strömen in ihn jeden Tag.

Der aus dem 15. Jahrhundert stammende Basar ist also nichts für einen ruhigen Bummel durch die Shopping-Gassen. Hier wird es wirklich voll. Bei der schieren Größe des großen Basars ist es kein Problem hier den ganzen Tag zu verbringen. Wahrscheinlich wird man danach ziemlich fertig sein.

Galataturm

Du suchst einen fantastischen Ausblick? Möchtest die Altstadt und den Bosporus von oben sehen und auch die Sehenswürdigkeiten aus der Ferne erspähen? Dann ist der Galataturm genau das richtige für dich. Hier bekommst du für 25 türkische Lira Eintritt einen fantastischen Überblick über Istanbul.

Bosporus

Der Bosporus darf als Sehenswürdigkeit natürlich nicht fehlen. Er verbindet das Marmarameer im Süden mit dem schwarzen Meer im Osten. Wie Eingangs erwähnt ist er ganze 30 Kilometer lang und eignet sich daher perfekt für eine Bootsrundfahrt. Einige Sehenswürdigkeiten von Istanbul kann man dann auch vom Wasser aus bestaunen.

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Alternativ kann man sich auch einfach ans Ufer setzen und die Seele baumeln lassen.

Galatabrücke

Es gibt nicht nur den Galataturm, sondern auch die Galatabrücke in Istanbul. Die Brücke ist nicht nur irgendeine Brücke, die zwei Teile miteinander verbindet. Die Brücke ist zentraler Mittelpunkt von Istanbul. Sie hat zwei Etagen, von ihr legen Fähren ab und auf der unteren Ebene befinden sich Restaurant.

Besonders die Street-Food Stände solltest du einmal besucht haben. Die Brücke verbindet dann aber natürlich doch auch noch zwei Teile der Stadt. Und zwar die Altstadt von Istanbul mit Beyoglu über das goldene Horn.

Kadiköy

Da wir nun von einer Brücke und der Verbindung von Teilen Istanbuls gesprochen haben, gehen wir nun auf die asiatische Seite von Istanbul. Kadiköy ist ein besonders junger und trendiger Stadteil auf der asisatischen Seite.

Wie auch andere hippe Stadteile in europas Metropolen ist dieser durch die jungen Leute geprägt. Cafes und Restaurants sind hier anders, lockerer, moderner. Ein Ziel in Kadiköy sollte auch der Moda Park sein.

Troja

Oh Troja, wer kennt diese sagen umhaftete Stadt nicht. Spätestens seit Bradt Pitt kennt jeder die Stadt. Auch das trojanische Pferd wird immer wieder als Symbol genutzt. Und ja, Troja gibt es wirklich. Jedenfalls kann man sich die über 5.000 Jahre alten Ruinen der Stadt anschauen.

Troja befindet sich an der Dardanellen Meerenge. Von Istanbul aus kann man ganz einfach einen Ausflug buchen. Auch wenn Troja eben keine Sehenswürdigkeit in Istanbul ist, kommt man hier doch relativ schnell hin.

Wer auf den Spuren von Homer, Ilias, Achilles, Hektor, Odysseus, Paris und Helena wandern möchte, der darf diesen Ausflug nicht verpassen.

Mädchenturm

Der Mädchenturm ist eine weitere Sehenswürdigkeit von Istanbul und darf auf der Reise oder dem Urlaub nicht fehlen. Genannt wird er auch der Leanderturm oder eben „Kiz Kulesi“.

Eigentlich ist an einem Leuchtturm nun wirklich nichts besonderes mehr. Der Mädchenturm ist aber besonders. Er liegt ca. 150 Meter vor der Küste und ist gut von der asiatischen Seite aus zu erreichen. Einmal am Turm angekommen, findet man hier ein Restaurant und ein Cafe.

Das Cafe befindet sich in der Spitze des ehemaligen Leuchtturmes. Vorausgesetzt es ist nicht so überfüllt, findet man hier Entspannung bei einer tollen und einmaligen Aussicht.

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Türkische Küche

Ebenfalls zu einer Istanbul Reise gehört die einheimische Küche. Die türkischen Gerichte sind weit mehr als nur „Döner“. Hier gibt es Gerichte die von der alten Palastzeit inspiriert wurden. Und so fallen auch die Namen aus.

„Der Sultan war entzückt“ oder „Als der Imam in Ohnmacht viel“ sind nur zwei von den köstlichen Spezialitäten von Istanbul.

Empfehlenswerte Restaurants sind die folgenden:

Büyükada

Wenn man nur Kutschen und Fahrräder auf den Straßen sieht, dann ist man auf Büyükada. Sie ist eine der größten der Prinzeninseln und liegt mit der Fähre ungefähr 90 Minuten südlich von Istanbul.

Auf der Insel findet man beispielsweise ein griechisches Kloster und wundervolle Parks. Wer einmal auf die Insel kommt, sollte auch unbedingt seine Badesachen mitnehmen. Laut Insidern findet man hier die schönsten Strände rund um Istanbul.

Sehenswürdigkeiten von Istanbul die Zweite

Wo, jetzt sind wir schon so einige Sehenswürdigkeiten von Istanbul durchgegangen. Wie man sieht, gibt es etliche. Ein einfacher Städtetrip über das Wochenende reicht da gar nicht aus. Wer längere Zeit in der Stadt ist oder zum wiederholten Male, der sollte aber alle schaffen. Wenn du noch nicht genug hast, kommen hier jetzt noch mehr Attraktionen von Istanbul für dich.

Ägyptischer Basar

Der Ägyptische Basar wird auch Gewürzbasar genannt. Nahe der Galatabrücke findet man in diesem überdachten und alten Markt natürlich nicht nur Gewürze. Allgemein findet man hier allerlei arabische Leckereien.

So gibt es hier Süßigkeiten, Gewürze oder andere türkische Delikatessen. Ein Tipp ist zum Beispiel das Dörrfleisch Pastirma aus Kayseri.

Cisterna Basilika

Bekannt aus Filmen wie „James Bond“ oder „The Da Vinci Code“ ist die Cisterna Basilika. Sie ist ein alter Wasserspeicher bzw. eine Wasserzisterne und gehört zu den Top Sehenswürdigkeiten von Istanbul. Das besondere sind die unzähligen Säulen und eben das Alter, die Basilika stammt noch aus den Zeiten von Konstantinopel.

Die Cisterna Basilika liegt gegenüber der Hagia Sophia. Man kann hier also gleich zwei tolle Attraktionen der Stadt bestaunen.

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Istiklal Caddesi

In dem hippen Stadteil Istiklal Caddesi auf der europäischen Seite von Istanbul kann man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen ist die lange Einkaufsstraße ein Zentrum für Shopping-Liebhaber. Zum anderen kann man hier auch die rote Straßenbahn entdecken, ein weiteres Wahrzeichen von Istanbul.

Das ist aber noch nicht alles. Aufgrund der Größe, der vielen Seitenstraßen und der Lage im hippen Bezirk Beyoglu findet man hier auch ein reges Nachtleben. Rundgänge zu den versteckten Sehenswürdigkeiten gibt es hier auch.

Museen in Istanbul

In einer so aufregenden und mit Kultur voll gespickten Stadt gibt es natürlich auch zahlreiche Museen. Hier eine Auswahl für Museen-Liebhaber:

  • Archäologisches Museum
  • Istanbul Modern
  • Rahmi M. Koc Museum
  • Museum für türkische und islamische Kunst
  • Museum der Geschichte des Islam in der Technik
  • Jüdisches Museum
  • Mosaiken Museum
  • Pera Müzesi
  • Museum of Innocence

Shopping in Istanbul

Wenn wir schon bei den Auflistungen sind, dann hier noch eine Liste mit tollen Einkaufsmöglichkeiten:

  • Einkaufzentren „Kanyon“, „Metrocity“ und „Özdilek“ im Stadteil Levent
  • Einkaufszenter „Zorlu Center“ nahe der Bosporusbrücke
  • Einkaufszenter „Mall of Istanbul“ mit über 200 Geschäften

Stadtmauern Konstantinopel

Ebenfalls ein Wahrzeichen von Istanbul sind die alten Stadtmauern von Konstantinopel. Die Mauern bestehen sozusagen aus drei Ringen und einem 70 Meter breiten Burggraben. Insgesamt sind die Mauern 20 Kilometer lang. Genau das schützte die Stadt damals ca. 1000 Jahre lang vor fremden Eroberungen.

Zu den Mauern gehört auch noch das goldene Tor „Yedikule“ und der byzantinische Prophyrogennetos-Palast.

Gassen von Balat

Istanbul ist derart vielfältig, da gibt es sogar die bunten Gassen von Balat. Wie der Name schon sagt, sind diese Gassen bunt, also die Häuser. Man fühlt sich fast wie in einer kubanischen Stadt.

Selbstverständlich trifft man hier eine große Künstlercommunity an und kann in kleinen Cafes entspannen. Hier findet mach auch eine Synagoge und griechisch-armenische Kirchen.

Süleymaniye Moschee

Zur Türkei gehören natürlich auch Moscheen und genauso auch zu Istanbul. Der osmanische Sultan Süleyman der Prächtige ließ die gleichnamige Süleymaniye Moschee erbauen. Man findet sie auf den sieben Hügeln von Istanbul.

Genauso wie die blaue Moschee ist auch diese ein Kunstwerk, die meisterliche Baukunst der Osmanen kann hier begutachtet werden. Wer das berühmte goldene Horn von Istanbul sehen möchte, der macht das am besten von der Terrasse aus im Norden.

Chora Kirche

Weg von den Moscheen, hinzu den Kirchen. Die Chora Kirche ist bekannt für ihre Fresken. Die ehemalige byzantinische Kirche liegt allerdings etwas Abseits der Innenstadt von Istanbul.

Durch ihre Abgelegenheit ist die Chora Kirche eine Art Geheimtipp. Wenn du schon einmal da bist, kannst du auch die nahe gelegene Pammakaristos Kirche „Fethiye Camii“ besuchen.

Gülhane Park

Wer etwas die Seel baumeln lassen möchte, der besucht den Gülhane Park. Der Gülhane Park wird auch der Rosenpark genannt und gehört zum Topkapi Sultanpalast.

An einem heißen Tag lässt es sich hier gut Zeit verbringen. Die großen Bäume spenden bei einem gemütlichen Spaziergang viel Schatten.

Rumelische Festung

Die Osmanen mussten sich damals etwas einfallen lassen, wie sie die große und stark befestigte Stadt Konstantinopel einnehmen könnten. Ein Vorteil war die wirklich riesige Armee. Ein anderer cleverer Schachzug war die Rumelische Festung. Diese wurde an einer engen Stelle des Bosporus errichtet. So konnten nicht nur die osmanischen Soldaten geschützt sondern auch der Bosporus kontrolliert werden.

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Taksim Platz

Am nördlichen Ende der Istiklal Cadessi befindet sich in Istanbul der Taksim Platz. Dieser wurde vor einiger Zeit ziemlich berühmt. In der Nacht bildet der Platz eine Art Zentrum für das Nachtleben in der Gegend.

Bursa

Im osmanischen Reich war Bursa einst die Hauptstadt. Bursa liegt ca. 100 km südlich von Istanbul. Auch wenn es eine kleine Reise ist, empfiehlt sich ein Ausflug in die 3 Millionen Einwohner Stadt. Die Stadt gehört mit ihren Sehenswürdigkeiten in der Altstadt sogar zum UNSECO Weltkulturerbe. Folgende Attraktionen können in der Stadt bestaunt werden:

  • Uli Camii
  • Grüne Moschee
  • Mausoleum des osmanischen Reichsbürgers Osman Gazi

Zwar gehört die Seilbahn nicht zum Weltkulturerbe, dennoch lohnt sich hier eine Fahrt zum Uludag. Der Uludag ist der Berg in Bursa, nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Getränk ;). Wer lieber im Winter in die Türkei kommt, kann hier sogar Wintersport betreiben, jedenfalls auf dem Uludag.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Neben den hier aufgelisteten Sehenswürdigkeiten gibt es in Istanbul natürlich noch mehr. Das hat der Stadt der eigenen aufregenden Geschichte zu verdanken.

Valens Aquädukt

Im Zeitalter des römischen Reiches erschufen die Gründer von Konstantinopel ein Aquädukt. Besonders die Römer waren für diese Bauwerke berühmte. So konnte man mit ihnen Wasser aus einer großen Entfernung zu einem anderen Punkt transportieren. Sozusagen ein künstlicher Fluss. So dass man das alte Istanbul mit Wasser versorgen konnte. Auch ein Grund warum die Stadt so schnell wuchs.

Kleine Hagia Sophia

Nachdem die Hagia Sophia errichtet wurde, hat man sich entschlossen eine weitere zu bieten. Wie der Name schon verrät, ist die kleine Hagia Sophia nicht so groß wie das Original. Man hat die große allerdings zum Vorbild genommen.

Belgrader Wald

Im Norden von Istanbul findet man den Belgrader Wald. In diesem großen Waldgebiet kann man sich im Sommer abkühlen oder einfach nur der Großstadt entkommen. Bei einer 15 Millionen-Einwohner Stadt wie Istanbul kann es schnell passieren, dass es einem zu viel wird. Besonders Ungeübten kann es hier schnell zu viel werden, besonders in der Hauptsaison.

Beylerbeyi Palast

Jap, mal etwas Neues in Istanbul, ein Palast. Dieser Palast wurde aber „nur“ im Sommer von den Sultanen benutzt. Eine Sommerresidenz sozusagen. Zu finden ist der Beylerbeyi Palast in der Nähe der ersten Bosporus Brücke.

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Hagia Irene

Istanbul glänzt weiter mit Superlativen und so auch mit der Hagia Irene. Die Hagia Irene war einst die zweitgrößte Kriche im byzantinischen Reich. Zu finden ist sie beim Topkapi Palast und der Hagia Sophia.

Rüstem Pascha Moschee

Ein tolles Beispiel für gelungene Keramikkunst ist die Rüstem Pascha Moschee in Istanbul. Wir wissen das die Stadt eine alte Geschichte hat und so auch diese Moschee. Sie wurden bereits im Jahr 1561 erbaut. Befinden tut sie sich ganz in der Nähe des Gewürzbasars, also dem Ägyptischen Basar.

Deutscher Brunnen

Ja, im türkischen Istanbul gibt es auch etwas deutsches. Und zwar den deutschen Brunnen. Er war ein Geschenk von Kaiser Wilhelm den 2. an die Bevölkerung von Istanbul.

Yildiz Palast

Istanbul ist voll mit Palästen. Ist ja aber auch kein Wunder, schließlich ist die Stadt alt und hat viele Herrscher gesehen. Der Yildiz Palast wurde im 19. und 20 Jahrhundert von den Sultanen genutzt.

Mevlana Derwische

Sicherlich hast du die Männer schon einmal gesehen, jeden Falls bestimmt im Fernsehen. In weiß gekleidet, lange braune Hüte und eine Art Rock. Das sind die Mevlana Derwische. Es sind tanzende Mönche des Mevlana Ordens. Möchten man sie sehen, so muss man das Galata Mevlevi Museum besuchen. Wer die Tanzaufführung allerdings sehen möchte, muss sie vorab buchen.

Was hat es mit dem Tanz auf sich? Für die Mönche hat der Tanz eine ganz besondere Bedeutung. Und zwar versetzen sie sich damit in eine Art Trance.

Gallipolo Halbinsel

Außerhalb von Istanbul findet man auf der Gallipolo Halbinsel das Lone Pine Denkmal. Dazu gehört eine besondere Gedenkstätte. Wie bereits erwähnt, haben die Deutschen zusammen im 1. Weltkrieg mit dem osmanischen Reich gekämpft.

Wie wir wissen, war der erste Weltkrieg besonders Verlustreich. Diese Gedenkstätten gedenken den gefallenen Soldaten.

Diese Sehenswürdigkeit ist ein absoluter Tipp für einen Tagestrip. Warum? Weil man sich diese Zeit ab und zu vor Augen führen sollte, damit man gravierende Fehler vermeiden kann.

Hamam

Was darf in der Türkei und besonders in Istanbul nicht fehlen? Der Hamam Besucht. Das Hamam ist eine alte türkische Tradition, sie werden auch einfach türkische Bäder genannt. Hier kann man entspannen, sich waschen oder auch waschen lassen und nach einem langen Tag eine Massage genießen.

Piere Lotti Tepesi

Am Wochenende und bei schönem Wetter sehr beliebt ist der Piere Lotti Tepesi Hügel. Am goldenen Horn von Istanbul fährt eine Seilbahn den Hügel hoch. Hier hat man eine atemberaubende Aussicht über Istanbul.

Hier findet man auch Restaurants und Cafes, wodurch man hier länger Zeit verbringen kann.

Street Food in Istanbul

Es wurde hier schon kurz erwähnt, Istanbul hat einige Leckereien zu bieten. Besonders begehrt ist das Street Food. Es ist günstig, wird schnell zubereitet und kann fast überall in Istanbul gekauft werden. Hier zusammengefasst was du auf deiner Istanbul-/Türkei-Reise unbedingt einmal ausprobieren solltest.

Street Food Gerichte die in Istanbul dazugehören

  1. Midye Dolma
  2. Balik Ekmek
  3. Simit
  4. Kokorec
  5. Lahmacun
  6. Misir
  7. Kastanien
  8. Islak Hamburger
  9. Türkisches Eis
  10. Kumpir
  11. Köfte
  12. Waffeln
  13. Tursu
  14. Besondere Getränke
  15. Döner

Midye Dolma

Gefüllte Muscheln heißen in Istanbul bzw. der Türkei Midye Dolma. Sie sind gefüllt mit Zimt, Reis, Pinienkernen, Minze, Dill, Knoblauch und Tomaten. In Istanbul ist es nicht ungewöhnlich einen kleinen Stand am Stranßenrand zu finden. Hier kannst du dann die gefüllten Muscheln einfach „to go“ mitnehmen. Natürlich kannst du sie auch in einem Restaurant bestellen.

Es ist aber irgendwie ein schönes Gefühl bei tollem Wetter diese frischen Muscheln gleich draußen unter blauem Himmel zu verspeisen.

Balik Ekmek

In Istanbul gibt es eine Delikatesse und eine Sehenswürdigkeit in einem. Und zwar findet im Süden der Galatabrücke „Grill-Boote“. Auf diesen kleinen Booten befindet dann ein Grill bzw. Imbiss. Von diesem aus kann man Fischbrötchen kaufen, Balik Ekmek.

Deutsche mögen sich nun an die Restaurant-Kette aus dem Norden erinnert fühlen. Hamburger werden das Fischbrötchen aus Istanbul sicherlich zu schätzen wissen.

Simit

Vom hohen Norden gehen wir jetzt in den tiefen Süden, Bayern. Auch die Bayern werden in Istanbul etwas finden, was sie an zu Hause erinnert. Ein Simit ist sozusagen die türkische Brezel. Allerdings ist der Simit ein Sesamring, er ist also nicht mit Salz bestreut wie die Brezel. Dennoch ist er lecker und gehört zur Türkei einfach dazu.

Kokorec

Eine bekannte Delikatesse ist der Kokorec in Istanbul auf jeden Fall. Ob er aber jedem schmeckt seit dahin gestellt. Der Kokorec kann entweder mit Brot oder alleine bestellt werden. Man nimmt dazu die Innereien vom Lamm und packt sie in einen Darm. Anschließend wird das ganze auf einem Kebabspieß gebraten.

Dazu ist es noch ziemlich würzig und ölig, dennoch aber knusprig. Na, traust du dich?

Lahmacun

An vielen Imbissständen von Istanbul findet man das türkische Gericht Lahmacun. Es erinnert ein wenig an eine Pizza. Jedoch wird „die türkische Pizza“ mit einem Ragout von Tomaten, Zwiebeln und Hackfleich bestrichen.

Misir

Den Misir muss man hier nicht groß erklären, es ist ein Maiskolben. Man findet die Stände mit dem Misir fast überall in Istanbul. Amerikaner werden diese Stände lieben. Deutsche sind eher nicht bekannt Maiskolben am Straßenrand zu essen.

Dennoch sollte man sie ausprobieren, denn man bekommt sie mit Salz oder Gewürzen. Ein kleiner Tipp: Solltest du schwarze Stellen am Maiskolben finden, dann ist das in Ordnung. Diese Stellen gelten als Qualitätsmerkmal.

Kastanien

Kastanien kennen wir auch aus Deutschland. Nur in Istanbul ist man die Kastanien auch im Sommer. Bei uns eher nur schön warm auf dem Weihnachtsmarkt.

Islak Hamburger

Auch wenn es der Name vermuten lässt, der Islak Hamburger hat nicht viel mit dem Hamburger zu tun. Wobei man hier auch berichtigen muss. Ursprünglich kommt der Hamburger wirklich aus Hamburg. Damals war es aber mehr eine Boulette zwischen zwei Weißbrotscheiben.

Der Islak Hamburger ist ein Stück Rindfleisch zwischen zwei Burgerhälften, gegart in Milch, Minze und Knoblauch. Anschließend ertränkt man das ganze in Tomatensauce.

Türkisches Eis

Bei türkischem Eis vermutet man einfach Eis aus der Türkei. Ganz so einfach ist es aber nicht, den die Zutaten sind etwas anderes. Die Grundzutaten sind Milch, Salep und Mastix.

Außerdem gibt es meist noch eine tolle Show vom Eisverkäufer dazu.

Kumpir

Kumpir esse ich selbst gern öfters bei meinem türkischen Stammlokal in Berlin. Es ist eine gespaltene Backkartoffel. Darin findet man eine Auswahl von Fleisch, Gemüse und einer leckeren Soße. Natürlich gibt es auch verschiedene Kumpir die man bestellen kann. So kann man dann die Zutaten selbst bestimmen.

Beim Original nimmt man für das Fleisch Suczuk, jedoch kann man hier auch andere Varianten wählen. Eine leckere Speise die nicht so teuer ist und mehr als satt macht.

Cig Köfte

Köfte kennt man auch aus deutsch/türkischen Imbissen. Die Cig Köfte wird entweder aus Hackfleisch oder Bulgur gemacht.

Waffeln

In Berlin sind mir mal zwei oder drei Waffel-Läden aufgefallen. Man kann sie mit den verschiedensten Toppings bestellen, also Eis oder sämtliche andere Süßigkeiten. Von Apfelmus bis zu Schokoladensoße mit Streußeln, hier gibt es alles.

Dabei habe ich mich immer gefragt, war es türkisch-stämmige Besitzer sind. Und ja, in Istanbul sieht man sie dann auch sehr häufig. Man kann also sagen, dass Waffeln zur türkischen Küche gehören.

Tursu

Tursu ist eingelegtes Gemüse. Besser gesagt, Tursu ist ein Getränk mit eingelegtem Gemüse. Man findet Tursu an vielen Imbissen in Istanbul.

Besondere Getränke

Hier jetzt noch eine kleine Auflistung an türkischen Getränken in Istanbul:

  • Ayran: Joghurtgetränk.
  • Cay: Türkischer Tee.
  • Türkischer Mokka: Türkischer Kaffee.
  • Raki: Anisschnaps.
  • Serbet: Getränk aus Wasser, Zucker, Blumen und Früchten.
  • Salep: Eine Art Tee aus Orchideen und Wurzelknollen.
  • Salgam: Getränk aus dem Saft der roten Steckrübe. Es ist säuerlich und scharf zugleich.
  • Boza: Eine Art Bier-Milchshake.

Döner

Ja, der Döner gehört auch zu Istanbul, allerdings nicht so sehr wie zu Berlin. Ist ja aber auch kein Wunder. Schließlich wurde der Döner in Berlin von türkischen Einwanderern erfunden. Dennoch findet man ab und an auch in Istanbul einen guten Dönerladen.

Ich persönlich wünsche dir bzw. euch eine tolle Zeit in Istanbul. Saugt so viel auf wie ihr könnt, eine Reise lohnt sich in jedem Fall.